Historie

In den Anfangsjahren des Kaiserreiches unter Wilhelm I. schloß sich in Ruppichteroth eine Gruppe von Musikern zu einer Blaskapelle zusammen. Nach den Kriegen gegen Österreich 1866 und Frankreich 1870/71, bei denen Musiker noch zur Unterstützung der Soldaten an der Front eingesetzt wurden, kam nun, in den anschließenden Friedenszeiten, bei den heimatlichen Kriegervereinen (hier Ruppichteroth, Schönenberg und Winterscheid) der Wunsch auf, auch zu Hause die vertraute Marschmusik zu hören.

Dieser erfüllte sich 1874, als ein Ex-Militärmusiker, Heinrich Zink aus Huppach, der bereits vier Jahre zuvor den Pfarr-Cäcilienchor "Liederkranz" gegründet hatte, eben jene Kapelle ins Leben rief, die sich heute "Bröltaler Musikverein" nennt und nach dem Pfarrchor sowie dem schon 1868 gegründeten "Kameradschaftlichen Verein Ruppichteroth" der drittälteste noch bestehende Verein der Gemeinde Ruppichteroth ist.

Auch Zinks Nachfolger waren bis zu Beginn des Ersten Weltkrieges Militärmusiker: In den 1880er Jahren übernahm der in Schönenberg geborene Johannes Heimann, ein ehemaliger Oberfeldwebel, der Stabstrompeter bei den Bonner Königshusaren gewesen war, die Leitung des Vereins. Ihm folgte Anfang der 1890er Jahre der Schmiedemeister Karl Zolper und kurz darauf der Ruppichterother Schreinermeister Wilhelm Schmitz.

Der Kriegerverein gegen Ende des 19. Jahrhunderts
Der Kriegerverein gegen Ende des 19. Jahrhunderts

Als 1883 die Freiwillige Feuerwehr in Ruppichteroth gegründet wurde, schlossen sich die Musiker vorerst jener an. Dies hatte den Vorteil, daß sich nun Bürgermeister Bauer um die Anschaffung von Instrumenten und Ausrüstungsgegenständen kümmerte. [Original-Rechnung]

Wenige Jahre später wurde die Kapelle dann aber doch wieder definitiv dem Kriegerverein angegliedert. Dort bestand ihre Hauptaufgabe darin, bei den Treffen und Feiern der ehemaligen Soldaten für die musikalische Untermalung zu sorgen. Obwohl diese Vereine kein Hort preußischen Militarismus waren, so nahm man es im geselligen Beisammensein doch nicht ganz so genau mit der historischen Wahrheit und unterschlug ebenso gern die negativen Aspekte des Krieges, wie man Erlebnisberichte mit den phantastischsten Details ausschmückte.

Das kaiserliche Ruppichteroth vor dem ersten Weltkrieg hatte ein ausgeprägtes Musikleben. Es wurde nicht nur in Kirchen und Schule sondern auch bei der Arbeit gesungen – beim Hobeln in der Schreinerei und beim Brotbacken ebenso wie in Großmutters Nähstube. 1909 hatte das 300 Einwohner starke Bauerndorf Ruppichteroth dem Bericht eines Sommerfrischlers in der Waldbröler Zeitung zufolge 28 Klaviere. Die musikalische Institution von Ruppichteroth aber, die Kapelle fürs Volk, war die Blaskapelle des Kriegervereins, der heutige Bröltaler Musikverein:

"Wenn die Kinderlein glücklich in den Federn waren, saß man noch auf der Bank vor dem Hause und dann gab es oft einen besonderen Genuß: Durch die abendliche Stille tönte Trompetenklang... Eine kleine Musikkapelle spielte drüben auf der anderen Seite des Tales, die in tiefem Schatten lag, fröhliche und getragene Weisen in trefflicher Ausführung. Das unruhige Licht mehrerer Pechfackeln deutete den Ort an, wo sie sich befanden (Heide). Der Vollmond goß sein mildes Licht über die Landschaft, und scharf zeichneten sich die Umrisse der Berge am Horizont ab. Drüben wurde auf einem Hofe eine Bauernhochzeit gefeiert, zu der die gut geschulte Kapelle des Kriegervereins ein Ständchen brachte."

Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges zerstörte diese Idylle. Am Abend des ersten Mobilmachungstages, dem 1. August 1914, herrschte wie im gesamten Deutschen Reich auch in Ruppichteroth eine allgemeine Kriegsbegeisterung, und gegen 22 Uhr marschierte auch die Kapelle des Kriegervereins vor der enthusiastischen Menge her.

"Fast alle Bewohner waren noch auf den Beinen. Im Zuge ging es unter fortwährendem Singen durch den ganzen Ort. Am häufigsten wurde wohl das Lied "Es braust ein Ruf wie Donnerhall..." gesungen. Daneben hörte man aber auch "Deutschland, Deutschland über alles..." und "Dem Kaiser Wilhelm reichen wir die Hand...". Heute erklangen alle Strophen mit voller Kraft und großer Begeisterung." Lehrer Harhaus in der Chronik der evangelischen Schule
Mitglieder der Blaskapelle im 1. Weltkrieg
Mitglieder der Blaskapelle im 1. Weltkrieg
oben, 3.v.r.: Wilhelm Schreiber • unten, 2.v.l.: Fritz Schreiber

Auch die Mitglieder der Blaskapelle wurden nach und nach zum Militärdienst eingezogen. So wurden der Dirigent Wilhelm Schmitz, Anton Haas, Wilhelm Schreiber, Fritz Schreiber, Wilhelm Manz und Paul Schmitt Militärmusiker.

Nach dem Ende des Krieges traten schon 1920 Blaskapelle und Kriegerverein, der sich nun "Kameradschaftlicher Verein" nannte, zusammen auf und feierten ihr Stiftungsfest auf dem Schießplatz Caluna und anschließend im Kremer'schen Saale, dem heutigen "Rauchfang", auf. Leiter und Dirigent der Kapelle blieb weiterhin Wilhelm Schmitz.

In der Zeit zwischen 1920 und 1933 spielte die Kapelle wieder zu den Festen der Feuerwehr, des Turnvereins und der Gesangvereine, bei Prozessionen und kirchlichen Veranstaltungen. Im Laufe der Zeit wurde die Ruppichterother Blaskapelle so bekannt, daß sie den Namen ihres Dirigenten annahm und sich "Kapelle Schmitz" nannte.

Vor dem Beginn einer Veranstaltung pflegte der Dirigent seine "Truppe" mit folgendem Satz zu motivieren: "So, jezz jeet et loos. Ech zällen zwei füer, dann well ech en deftijen Ensatz hüren, dat et en Schrecken onger de Lück jitt; un dann piano!"

Im März 1927 kritisierte die Presse, daß Mitglieder der Ruppichterother Musikkapelle beim Nachhausegehen vom abendlichen Üben ihren Instrumenten alarmähnliche Töne entlockten, so daß einzelne Einwohner dächten, es würde Feueralarm geblasen. Schon mehrfach sei die Feuerwehr diesem blinden Alarm auf den Leim gegangen.

Nicht alle Fest- und Tanzveranstalter konnten eine große Kapelle von zehn und mehr Leuten bezahlen. Da zu einer ordentlichen Blasmusik mindestens acht bis zehn Mann nötig waren, gab es innerhalb des Musikvereins auch andere Besetzungen, die solche Wünsche erfüllen konnten: Mit Ziehharmonika oder Klavier, Geige, Baß und Schlagzeug ging es auch.

Die erste uns bekannte kleine Tanzkapelle leitete der Schmiedemeister und ehemalige Dirigent Karl Zolper mit seinem Freund Hugo Kaufmann.

Eine etwas gehobenere und vornehmere Tanz- und Unterhaltungsmusik bot die Besetzung um den damaligen Musiklehrer und späteren Dirigenten der Blaskapelle, Eduard Hecking. Dieses Ensemble war sozusagen die Hauskapelle des exklusiven Hotels Althoff in Waldbröl in den zwanziger und dreißiger Jahren. Es spielte jeden Sonntag zum Fünf-Uhr-Tee Unterhaltungsmusik und machte ab acht Uhr Tanzmusik. Häufig fanden auch samstags noch Veranstaltungen statt.

Tanzkapelle Hecking vor dem Hotel Althoff
Tanzkapelle Hecking vor dem Hotel Althoff
v.l.n.r.: Wilhelm Noack, Fritz Schreiber, Wilhelm Schreiber, Eduard Hecking

Im Hotel traf sich die damalige Prominenz des Bröltals und des nahen Oberbergischen Landes. Dr. Robert Ley, später Reichsorganisationsleiter der NSDAP und Reichsleiter der Deutschen Arbeitsfront (DAF), war hier häufig zu Gast.

Mit Beginn des Nationalsozialismus (1933) legte Wilhelm Schmitz den Dirigentenstab nieder. Im Zuge der Gleichschaltung mußte sich auch die Ruppichterother Kapelle einer NS-Organisation anschließen. Zwar lockte die SA mit Geld für alle Aufführungen und neuen Uniformen, die Musiker jedoch entschieden sich für einen Anschluß an die DAF, da man als deren Kapelle vielfältigere Auftrittsmöglichkeiten hatte. Die Leitung der Kapelle übernahm nun der Musiklehrer Eduard Hecking, der sie zu einem neuen Leistungshöchststand führte. [Konzertprogramm von 1936] Doch mit Ausbruch des Krieges wurden wieder zahlreiche Musiker zur Wehrmacht einberufen. Unter ihnen auch Erich Schreiber, Heinz Tomalla, Johann Heuser und Karl Friedrichs, die Militärmusiker wurden. Das Musikleben in Ruppichteroth erlahmte.

Schon im Jahre 1946 begannen einige Musiker unter der Leitung von Wilhelm Schreiber wieder mit der Probenarbeit. Man probte zunächst in der Gaststätte Kaufmann (heute Dorfschänke). Nachdem sich die Gäste zunehmend über den "Proben-Lärm" beschwert hatten, fand man schließlich in dem Inhaber der Gaststätte Schorn einen verständnisvolleren Musikliebhaber, der seine Räumlichkeiten gerne für die Probe zur Verfügung stellte.

BMV zu Beginn der 50er Jahre im Saale Halang
BMV zu Beginn der 50er Jahre im Saale Halang
vorne v.l.n.r.: Peter Müller, Johannes Derenbach, Josef Schmitz, Heinz Tomalla, Erich Schreiber,
hinten v.l.n.r.: Josef Löbach, Heinz Franken, Anton Stommel, Willi Diederich

Zum 80. Geburtstag von Wilhelm Schmitz spielte auch die Blaskapelle auf. Darüber erfahren wir 1952 aus der Zeitung: Noch einmal hob hier Wilhelm Schmitz selbst den Taktstock und ließ das Orchester die Stücke spielen, die er früher selbst mit ihnen einstudiert hatte, als er noch ihr Leiter war. Dazwischen boten die Musikfreunde Trompeten- und Baßtubasoli, wobei festzustellen war, daß die Tuba, ehe sie "Im Tiefen Keller" intonierte, schon recht tief ins Glas geschaut haben mußte. Als das auf Magnetophonband aufgenommene Solo später noch einmal durch die Lautsprecher ertönte, meinte der Solist resigniert, daß "dat Dingen doch net klor opnimmt".
BMV Ende der 60er Jahre
BMV Ende der 60er Jahre
vorne v.h.n.v.: Karl-Heinz Schumacher, Ralf Kaletha, Franz-Josef Wißborn,
hinten v.l.n.r.: Heinrich Fischer, Heinz Franken, Matthias Andree, Ernst Frings

Nach der Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft konnte Erich Schreiber sein Studium an der Musikhochschule in Köln erfolgreich beenden. 1950 übernahm er die Leitung der Kapelle, die nunmehr den Namen "Bröltaler Musikverein" angenommen hatte. Er intensivierte die Jugendarbeit und brachte so den Verein zu einer neuen Blüte. Als Musikpädagoge, als Dirigent des Bröltaler Musikvereins, als Gründer der drei Jugendmusikkreise, als Leiter des Kirchenchores sowie fünf weiterer Chöre und schließlich als Organist an der Katholischen Kirche Ruppichteroth spiegeln sich in seiner Person lange Jahre der Ruppichterother Musikgeschichte.

1974 [Gruppenfoto] feierte der Verein, der seit Anfang der siebziger Jahre auch weibliche Mitglieder in seine Reihen aufnahm, sein 100jähriges Bestehen mit einem dreitägigen Zeltfest. Hierzu konnte man das Werksorchester der Firma Mannesmann-Meer AG aus Mönchengladbach begrüßen, das von dem ehemaligen Musikerkollegen Heinz Tomalla geleitet wurde.

1983 [Gruppenfoto] legte Erich Schreiber aus Alters- und Gesundheitsgründen sein Amt als Dirigent nieder, obwohl er in vielerlei Hinsicht – nicht zuletzt als Ehrendirigent – seinem Verein verbunden blieb. Seine Nachfolger waren – in dieser Reihenfolge – Helmut Becker, ein Urenkel des legendären Wilhelm Schmitz, Hans-Josef "Sepp" Dietrich vom Stabsmusikkorps in Siegburg, Winfried Braun, Robert Engelberth und der heutige Dirigent, Ulli Kramer.

Der Verein ist heute weit über die Grenzen des Bröltals bekannt und ein gern gesehener Gast bei Kurkonzerten, Zeltfesten, Karnevalsumzügen und Weihnachtsmärkten in der näheren und weiteren Umgebung. In Ruppichteroth selbst stehen nach wie vor die traditionellen Veranstaltungen wie Prozessionen, Martinszüge und insbesondere die musikalische Gestaltung des Volkstrauertages im Vordergrund. Eine Gelegenheit, seine musikalischen Fortschritte einem breiteren Publikum zu präsentieren, bietet das seit 1993 jährlich durchgeführte Herbstkonzert in der Bröltalhalle Ruppichteroth.

Außerhalb der musikalischen Aktivitäten entwickelte sich seit Mitte der siebziger Jahre ein mehrtägiger Ausflug zu einem festen Bestandteil des Jahresprogramms. Neben zahlreichen Fahrten in die Alpenregion wurden auch die europäischen Metropolen London, Berlin, Paris und Prag besucht.

Einen Höhepunkt in der Vereinsgeschichte stellte im Jubiläumsjahr 1999 – zugleich das erste unter Vorsitz einer Frau – der Auftritt vor einem Millionenpublikum beim Fußball-Länderspiel Deutschland-Moldawien in Leverkusen dar: Auf Anfrage des DFB spielte der Bröltaler Musikverein die Nationalhymnen der beiden Teams.

BMV vor dem Länderspiel Deutschland-Moldawien 1999

Als Beispiel für die gute Resonanz auf den Auftritt soll ein Brief des Geschäftsführers des für die Ausrichtung des Spiels zuständigen FV Mittelrhein dienen.

Gemeinsam mit befreundeten Vereinen wurde im gleichen Jahr ein Jubiläumskonzert zu "125 Jahren Blasmusik in Ruppichteroth" veranstaltet, zu dessen großem Finale alle rund 150 Musiker zusammen spielten.

Finale des Jubiläumskonzertes zum 125jährigen Bestehen des BMV

2001 spielte der BMV im Rahmen einer Konzertreise auch in der tschechischen Hauptstadt Prag.

Für eine nachhaltige Jugendarbeit setzte man 2004 Akzente: Durch einen Zusammenschluß mit der Musikschule Waldbröl gelang es, auch in Ruppichteroth Unterricht für interessierte Blasmusikschüler anzubieten. Das seit einigen Jahren existierende Jugendorchester des Vereins, das zunächst durch die Vereinsmitglieder Marco Seuthe, dann durch Meike Ottersbach geleitet wurde, nahm zunehmend professionelle Strukturen an. Für einige Jahre übernahm der Berufsmusiker Markus Reimann die Leitung der Jugendgruppe. Nach der Gründung der Musikschule ging das Jugendorchester schließlich in der Jugendmusikschule Ruppichteroth auf. Die Leitung der Jugendgruppe übernahm Marcus Kanzler, der später von dem heutigen Dirigenten Damir Akmethov abgelöst werden sollte. Mit 18 Musikern fand sich soviel Nachwuchs wie selten zusammen, um gemeinsam in einem Orchester zu musizieren. Bereits nach knapp einem Jahr der Probenarbeit konnte man einen ersten gefeierten Auftritt auf dem jährlichen Herbstkonzert des Musikvereins im September 2006 absolvieren.

Das Herbstkonzert 2006 war zugleich das erste des Musikvereins, in dem man Gäste von außerhalb nach Ruppichteroth einlud. Nach Auftritten mit regionalen Vereinen wie den Nutscheid Pipes & Drums zum Herbstkonzert 2003, einem bravourösen Benefiz-Kirchenkonzert zugunsten des Kinderheims Pauline von Mallinckrodt in Siegburg mit dem Chor Junge Singfonie aus Hennef zum 130jährigen Bestehen des Musikvereins und nach der Ausrichtung eines Festabends unter dem Motto "Musik und Tanz im Doorp" mit der Ruppichterother Kombo "Mir zwei, die zwei" ebenfalls im Jahr 2004, entschied man sich 2006 dazu, die durch Rundfunk und Fernsehen bekannten BlechHarmoniker aus Köln in die Bröltalhalle zu locken.

Autogrammkarte der BlechHarmoniker

Auch in den folgenden Jahren gelang es immer wieder, hochkarätige Gäste für das Herbstkonzert zu verpflichten, so die Gruppe "Brass Buffet" 2007 und 2008 die Alphornbläser von "Alpcologne", welche die Bröltalhalle mit völlig neuen Klängen füllten.

Im Jahr 2009 feierte der Bröltaler Musikverein sein 135jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass richtete man im März ein Konzert des international erfolgreichen Blechbläser-Ensembles "Mnozil Brass" aus Österreich aus, zu dem Zuhörer aus ganz Deutschland nach Ruppichteroth kamen. Im Oktober beging man das Jubiläum mit einem zünftigen Frühschoppen, der von einer Egerländer-Besetzung und dem Quintett des Akkordeonorchesters jmk Ruppichteroth musikalisch untermalt wurde.

Musikalischer Frühschoppen zum 135jährigen Bestehen des BMV

Heute, 2011, zählt der Bröltaler Musikverein etwa 30 Mitglieder und ist, angesichts einer Altersspanne von 13 bis 77 Jahren, stolz darauf, verschiedene Generationen durch das gemeinsame Musizieren zu verbinden.


Korrigiert und ergänzt übernommen aus der Festschrift zum 125jährigen Bestehen.

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