Das dem BMV seinen Namen verleihende Bröltal (= 'sumpfiges Tal') verläuft im Süden des Naturparks Bergisches Land entlang zweier Bäche mit einem Einzugsbereich von 216 km², die in Waldbröl entspringen, in Ruppichteroths sinnig benanntem Ortsteil Bröleck zusammenfließen und unter dem Namen Bröl 10 km südwestlich in Hennef-Müschmühle in die Sieg münden:
- Der wie der gemeinsame Lauf offiziell Bröl genannte und lokal auch als Homburger Bröl bekannte (da die Gegend um Schloß Homburg durchquerende) nördlich gelegene Arm entspringt nahe Waldbröl-Hermesdorf und hat eine Länge von ca. 30 km.
- Der 'Heimatarm' des BMV ist der Waldbrölbach, welcher bei Waldbröl-Escherhof entspringt und sich bis Bröleck über fast 20 km erstreckt. Südlich flankiert wird er von den ausgedehnten Waldgebieten des Höhenrückens Nutscheid.
Die Auen der trotz ihrer Überwindung von 300 m Höhenunterschied über weite Strecken mäandernden Läufe der Bäche und mancher ihrer mehr als 100 Nebenarme machen ihre Täler zu einem schützenswerten Biotop, als das sie zu über 8 km² im Rahmen der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie vom Land NRW an die EU gemeldet wurden. [Beschreibung des Umweltministeriums]
Obwohl die Bröl auch oft Brölbach genannt wird, sollte dies aufgrund Verwechslungsgefahr mit einem gleichnamigen Nebenarm des 60 km flußaufwärts in die Sieg mündenden Wisser Baches vermieden werden.
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