Eitorfer Frühling am 22.04.2017

Die Frage, seit wie vielen Jahren wir nun schon auf dem Eitorfer Frühling spielen, konnte auf Anhieb niemand beantworten. Dass es uns jedes Jahr aufs Neue eine große Freude bereitet, das Frühlingsfest in unserer Nachbarkommune um 11.00 Uhr vor dem Rathaus am Marktplatz musikalisch zu eröffnen, stand hingegen außer Frage.

Nach einem Eröffnungsständchen folgte die Begrüßung der anwesenden Bevölkerung und politischen Prominenz aus der Region durch die Verwaltungsspitze sowie den Verein selbstständiger Handwerker Eitorf und die Städtepartnerschaft Eitorf e.V.

Im Anschluss daran bot sich uns für knappe zwei Stunden die Gelegenheit, neben altbekannten Standards auch das ein oder andere potenzielle Stück aus dem Programm unseres am 6. Mai 2017 stattfindenden Konzertes vor Publikum zu spielen. Um welche Stücke es sich hierbei handelte, wurde natürlich nicht preisgegeben.

Der Wettergott meinte es in diesem Jahr gut mit uns und so konnten wir unser Programm trockenen Fußes über die Bühne bringen.

Nach dem Auftritt durften wir uns im Zelt auf dem Marktplatz dann noch von den vielfältigen Angeboten der regionalen Handwerker, Gewerbetreibenden und Dienstleister überzeugen – wie jedes Jahr ein gelungener Auftakt des Eitorfer Frühlings.

Benefizkonzert 6. Mai 2017

Probenwochenende am 1. und 2. April - Alles andere als ein Scherz!

Zur Vorbereitung unseres am 6. Mai 2017 stattfindenden Benefizkonzertes zugunsten der Freiwilligen Feuerwehr Ruppichteroth begaben wir uns am Morgen des 1. Aprils gemeinsam auf den Weg nach Kirchhundem. Nach Ankunft im „Josef-Gockeln-Haus“, einem Bildungs- und Tagungshaus sowie Ferienstätte, bezogen wir unseren dortigen Probenraum und begannen um 10.00 Uhr mit der Probearbeit für unser Konzert. Abgesehen von einer Mittagspause mit leckerer Verköstigung – ein Angebot des Hauses – sowie kleinerer Pausen am Nachmittag mit selbstgebackenem Kuchen und dem ein oder anderen warmen und kalten Getränk, wurden die Stücke für das Konzert bis in den Abend hinein intensiv geprobt. Nach einem gemeinsamen Abendessen machten wir die hauseigene Bar und Kegelbahn unsicher und feierten zusammen bis tief in die Nacht.

In den Sonntag, den zweiten Probentag, starteten wir mehr oder weniger frisch mit einem deftigen Frühstück. Im Anschluss nahmen wir die Probenarbeit wieder auf und arbeiteten in einem ersten Abschnitt konzentriert am Konzertprogramm weiter. Nach einer kurzen Mittagspause wurden im zweiten und letzten Abschnitt alle geprobten Stücke nochmals gespielt. Gegen 14.30 Uhr traten wir dann die Heimreise an.

Nach zwei Tagen intensiver Probenarbeit konnten wir, wie schon in den vergangenen Jahren, erneut feststellen, dass sich ein solches Probenwochenende definitiv lohnt – sowohl für das musikalische Niveau des Vereins als auch für den Zusammenhalt innerhalb des Vereins.

Viele musikalisch sehr anspruchsvolle Stellen in den einzelnen Stücken konnten an diesem Wochenende innerhalb der verschiedenen Register ganz ohne Zeitdruck detailliert und vor allem intensiver geprobt werden, als es während der regulären zweistündigen Probe donnerstagsabends möglich ist.

Wir blicken zurück auf ein erfolgreiches und sehr amüsantes Probenwochenende und freuen uns nun auf ein tolles Konzert am 6. Mai 2017.

Fastelovend 2017

Am 23. Februar war es mal wieder so weit: Nach einem turbulenten und sehr abwechslungsreichen Sitzungskarneval, der uns wie schon in den Vorjahren in die tiefsten Gefilde unserer Nachbarkommunen führte, starteten wir an Weiberfastnacht gut gelaunt in den Straßenkarneval. Zu Gast waren wir an diesem Tag bei der „Geistinger Garde“ aus Hennef, die uns per Reisebus abholte und es sich nicht nehmen ließ, uns zur Einstimmung auf den Tag zu einem deftigen Frühstück ins Möbelhaus „Müllerland“ einzuladen. Im Anschluss daran machten wir uns gut gestärkt und mit genügend Fest- und Flüssignahrung an Board gemeinsam mit der Garde auf den Weg zu 5 tollen Auftritten, die uns von Hennef über Sankt Augustin bis in die kölner Innenstadt führte. Der Abschluss des Tages fand dann in Hennef Geistingen, der Heimat der Garde, statt.

Am Samstag spielten wir bei strahlendem Sonnenschein in Hermerath auf, wo wir auch dieses Jahr von Andreas und Günther wieder bestens versorgt wurden. Im Anschluss begleiteten wir den „Stammdesch Staatse Käls e.V.“ aus Dattenfeld zu einer Karnevalsveranstaltung im rheinisch-bergischen Overath –Vilkerath. Schon traditionell war unser vereinsinterner Ausklang des Abends mit Suppe und Kölsch in Broscheid bei unserer Mini (dies ist übrigens nicht ihr richtiger Name).

Wie jedes Jahr stand am Karnevalssonntag für uns unser „Heimspiel“ auf dem Programm. Um 14.00 Uhr starteten wir an der Grundschule Schönenberg über die Straße „Am Hang“ bis nach Hänscheid. Warum die Straße ausgerechnet diesen Namen trägt, können wir uns bis heute nicht erklären. Nachdem wir die berühmt-berüchtigte Kurve auf die Schmelztalstraße passiert hatten, konnten wir nach etwas längerer Wartezeit den Zug am Schützhuus beenden. Leider konnte der Heimatverein Hänscheid dieses Jahr kein Zelt zum gemeinsamen Feiern anbieten, so dass sich die Jecken und auch wir uns nach dem Zug auf die umliegenden Festlichkeiten aufteilten. Man hörte, in der Bauernschänke in Bröleck soll es ganz gut gewesen sein.

Der Rosenmontag stand ganz im Zeichen unserer Kreisstadt. Als Kapelle des Prinzenpaares spielten wir auch dieses Jahr im Siegburger Rosenmontagszug mit. An diesem Tag übernahm unser Robert ausnahmsweise das Dirigat und gab aus vorderster Reihe den Ton an. Trotz schlechter Wettervorhersagen schafften wir es trockenen Fußes durch die Innenstadt bis zum Zugende am Kreishaus und machten uns wieder auf den Weg ins heimische Bröltal.

Den Abend und somit auch die diesjährige Karnevalssession ließen wir dann in gemütlicher Runde in der Dorfschänke ausklingen.